Kirche Rittersgrün-Breitenbrunn

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auf der Website der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Rittersgrün!

DAS GEISTLICHE WORT

Die Kirchgemeinde Rittersgrün liegt im oberen Erzgebirge in Grenznähe zu Tschechien. Wer von Oberwiesenthal nach Schwarzenberg fährt, kommt durch Rittersgrün. Es ist ein kleines Bergdorf in landschaftlich wunderschöner Umgebung. Geprägt durch den Bergbau der letzten Jahrhunderte ist der christliche Glaube noch bei vielen Einwohnern eine Lebensgrundlage.
Seit 1693 hat Rittersgrün eine eigene Kirche. Die Kirchgemeinde trifft sich wöchentlich zum Gottesdienst und zu verschiedenen Gemeindekreisen. Darüber können Sie sich auf diesen Internetseiten informieren. Zu allen Veranstaltungen sind Sie ganz herzlich eingeladen. Seit 2016 besteht ein Schwesterkirchverhältnis mit der St.-Christophorus-Kirchgemeinde Breitenbrunn. Deren Internetseite erreichen Sie über den Button "Links" unter "Kontakte.

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!    1. Petrus 4,10
 
Liebe Gemeinde,
 
in diesen Tagen geht es viel um Angst. Angst, die Gesundheit zu verlieren. Angst, Menschen, die man lieb hat anzustecken und in Gefahr zu bringen. (Angst, zu wenig Klopapier zu haben.)
Die Angst vor Corona hat unser Land in kürzester Zeit unglaublich verändert. Ein paar Beispiele: Wir geben einander nicht mehr die Hand, lassen damit ein Ritual weg, welches uns selbstverständlich begleitet hat. Schulen schließen. Manche Läden bleiben zu. Gottesdienste und Veranstaltungen fallen aus. Junge Menschen gehen für ältere Menschen einkaufen.
Für mich passt der Vers aus dem ersten Petrusbrief sehr gut in diese Tage. Denn die zum Teil so schmerzhaften Veränderungen nehmen wir auf uns, um andere zu schützen, oder in den Worten des Verses: Um ihnen zu dienen.
Damit kommen viele also schon der Aufforderung im Bibelvers nach: „Dient einander.“ Diejenigen, die sagen „so schlimm ist es doch gar nicht. Ich mach einfach alles weiter wie bisher!“ sollten dem noch etwas weiter nachsinnen.
Wenn Sie dagegen merken, dass sie schon ganz viel für andere tun, dann können Sie den zweiten Teil des Verses ins Auge nehmen: Dient (…), jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!
Von Gott haben wir Gaben empfangen. Für die können wir dankbar sein und diese Gaben dürfen wir weiter einsetzen.
Wenn wir das tun, werden wir bei allen Problemen, bei allen Sorgen, auch dieser Zeit etwas abgewinnen: Die Überzeugung, dass Gott uns gebrauchen will, dass er uns begabt hat, um gerade jetzt einander beizustehen.
Dann werden wir nicht mehr aus Angst dienen, sondern weil wir gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes sind und er uns Gaben geschenkt hat, um anderen zu dienen.
 
Gott segne alles, was Sie füreinander tun.
Gottes Segen wünscht Ihr Pfarrer Vögler
 
N A C H R I C H T E N
T A G E S L O S U N G
27.05.2020
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